Informatikerinnen und Informatiker EFZ sind Fachleute für EDV-Systeme, Programmieraufgaben sowie für die Schulung und Unterstützung der Anwenderinnen und Anwender. Die Informatikerinnen und Informatiker planen, installieren und warten EDV-Anlagen und Applikationen. Sie arbeiten in Unternehmen der unterschiedlichsten Branchen (Maschinenindustrie, EDV-Dienstleister, Banken, Versicherungen) und Grössen. Als Arbeitgeber kommt der lokale Computerhändler mit Serviceabteilung ebenso in Frage wie ein Industrieunternehmen, das EDV-gesteuerte Anlagen herstellt, oder der Dienstleistungskonzern, dessen weitverzweigtes Computernetzwerk zu betreuen ist.
Für diese anspruchsvolle Ausbildung sollten Schülerinnen und Schüler die oberste Stufe der Sekundarstufe I abgeschlossen haben und gute Leistungen in den naturwissen-schaftlichen und sprachlichen Fächern mitbringen. Meistens werden auch gute Leistungen in mathematischen Fächern verlangt.
Weitere Anforderungen, die eine Lehre als Informatikerin oder Informatiker EFZ erfordert, sind logisch-abstraktes Denkvermögen, eine rasche Auffassungsgabe, räumliches Vorstellungsvermögen, gute Konzentrationsfähigkeit, Geduld und Ausdauer, gute Englischkenntnisse, ein breites Allgemeinwissen und Teamfähigkeit.
Freude am Umgang mit Computern, analytische Fähigkeiten und Neigung zu technischen Fragen sollten als selbstverständlich vorausgesetzt werden können.
Die erfolgreich abgeschlossene Informatiklehre ist eine ideale Ausgangsbasis für eine höhere Ausbildung technischer oder wirtschaftlicher Ausrichtung, etwa an einer Fachhochschule.
Die Ausbildung zur Informatikerin oder zum Informatiker EFZ dauert 4 Jahre und wird mit dem eidgenössischen Fähigkeitszeugnis Informatiker/in EFZ ageschlossen.
Je nach Region/Kantone sind verschiedene Ausbildungsmodelle möglich, ZT. mit Wochenunterricht (2 Schultage pro Woche) oder mit Blockunterricht (mehrwöchige bis halbjährige Blöcke mit Schulunterricht). Wird das ganze 1. Lehrjahr für schulische Bildung und überbetriebliche Kurse eingesetzt, spricht man von einem Basislehrjahr.
Modulkonzept: Seit Sommer 2001 wird die modularisierte berufliche Grundbildung in sechs Pilotkantonen in der Schweiz erpropt. Seit Sommer 2005 wird in der beruflichen Grundbildung in der ganzen Schweiz nach dem Modulkonzept ausgebildet.
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