Anlagen- und Apparatebauer/innen verarbeiten hauptsächlich verschiedenartige Bleche, Profile und Rohre. Sie fügen diese zu Konstruktionen, Behältern, Rohrsystemen oder Apparaten und zu gesamten Systemen und Anlagen zusammen und führen die damit verbundenen Montage-, Instandsetzungs- und Reparaturarbeiten aus.
Anlagen- und Apparatebauer/innen macht das Werkstatt-orientierte Arbeiten mit Blechen, Profilen und Rohren Spass.
Sie sind handwerklich begabt und arbeiten gerne praktisch, mehrheitlich mit metallischen Werkstoffen. Anlagen- und Apparatebauer/innen haben ein Interesse an der Entstehung eines ganzen Apparates oder an der Montage einer Industrieanlage. Sie können sich fertige Konstruktionen vorstellen und haben ein Flair für die genaue Werkstoffbearbeitung. Sie arbeiten gerne im Team und sind frei von Allergien auf Metalle, Fette und Öle.
In den ersten zwei der vier Lehrjahre lernen die Jugendlichen die Handwerzkeuge, Maschinen und Einrichtungen kennen und zweckmässig einsetzen. Sie erwerben sich die Grundlagen der Werkstoffbearbeitung sowie des Messens und Prüfens und lernen unter Anleitung zu montieren und zusammenzubauen. Im dritten Lehrjahr wenden sie ihre Kenntnisse und Fertigkeiten an und vertiefen diese etwa beim Kalt- und Warmrichten von Blechen, Profilen und Rohren. Sie setzen auch zusätzliche Hilfsmittel und Werkzeuge ein.
Im vierten Lehrjahr arbeiten die zukünftigen Berufsleute selbständig und lernen in einer von vier Fachrichtungen die üblichen Fertigungsverfahren zu beherrschen. Die möglichen Fachrichtungen sind Feinblechtechnik, Konstruktionstechnik, Rohrbautechnik und Schweisstechnik.
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